Wer regelmäßig, wohlmöglich sogar jeden Tag läuft tut zwar seinem Kreislauf etwas Gutes, doch sollte man dabei immer bedenken, dass wir hierbei auch den Bewegungsapparat belasten. Knochen, Sehnen und gelenke sind nun aber beileibe nicht auf ein Rennen in Schuhen auf asphaltierten Straßen ausgerichtet.

Unsere Vorfahren waren zwar tagaus, tagein zügig zu Fuß unterwegs doch stets barfuß auf weichen Untergrund. Auch das ständige Sitzen in Büro und Eigeneheim schwächt den Bewegungsapparat zusätzlich. Stühle sind bekanntlich eine Erfindung der Neuzeit und waren noch vor wenigen Generationen allenfalls das Möbelstück auf das man sich zum Essen niederließ. Das viele Sitzen und die Bequemlichkeit hat ihren Preis, den gerade Jogger schnell zahlen müssen, denn sie belasten ihren vom Sitzen falsch belasteten Körper schlagartig ganz anders und nutzen Muskeln und Gelenke die im „normalen Leben“ eher konsequent in Ruhe gelassen werden. Gerade in Köln ist es beispielsweise nicht wirklich Möglich längere Strecken auf nicht asphaltierten Boden zu laufen. Gelenkbeschwerden und Schmerzen sind die Folge – Zivilisationskrankheiten wie der Bandscheibenvorfall werden durch das Laufen nur noch weiter verschlimmert. Dabei hilft es dem Betroffenen beileibe nicht nur über den Sportunfall und seine Auswirkungen herumzurätseln. Bereits vor Beginn der ersten Joggingrunde muss perfekte Ausrüstung her. Gefederte Schuhe gleichen den teils fatalen Untergrund im  Kölner Stadtgebiet aus und schonen Gelenke und Funktionsbekleidungen vermeiden andere Verletzungen. Um noch einmal auf den Bandscheibenvorfall zurück zu kommen: Mit der richtigen Ausrüstung kann man übrigens problemlos auch mit einem Vorfall weiter trainieren und muss nicht daheim warten bis Besserung eintritt. Letztendlich ist Laufen noch immer weniger verletzungsintensiv als Kontaktsportarten oder Tennis…